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Wieso Agilität und Achtsamkeit keine Gegensätze sind

Führungskraft zu sein, das war schon immer ein anspruchsvoller Job. Doch inzwischen haben beruflicher Druck und Stress noch weiter zugenommen. Agilität in der Führung erhöht die Produktivität und die Effektivität, das steht ganz außer Frage - doch man zahlt auch einen Preis dafür. Jedenfalls, wenn man keinen Ausgleich schafft. 
Als ich vor mehr als zehn Jahren meine Ausbildung als zertifizierter Lehrer von Mindfulness Based Stress Reduction abschloss, war „Mindfulness“, also „Achtsamkeit“, noch ein ziemlich exotischer Begriff in der Business-Welt. Doch inzwischen ist die Achtsamkeit in vielen Chef-Etagen angekommen. Wie man liest, gibt es bei SAP inzwischen sogar einen „Director of SAP Global Mindfulness Practice“. Es scheint sich auszuzahlen, denn Achtsamkeits - geschulte Mitarbeiter sind laut einer Studie engagierter, fokussierter, kreativer und seltener krank.

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Als Chef akzeptiert / Teil 1

Im Wirtschaftsteil der „Zeit“ vom 16. Februar 2017 konnte man unter der Überschrift „Hör zu, Boss“ folgendes Lesen: „Je kenntnisreicher und selbstbewusster die Mitarbeiter sind, desto unzufriedener sind sie mit ihren Vorgesetzten. Zwei Drittel der Angestellten halten ihren Chef für charakterlich und fachlich ungeeignet. Das geht aus einer Umfrage der Personalberatung Rochus Mummert unter 1000 deutschen Angestellten aus dem Jahr 2016 hervor. Besonders kritisierten die Befragten, dass ihre Vorgesetzten die Arbeit ihrer Leute nicht anerkennen würden und sie nicht richtig förderten. Auch die Führungskräfte sind unzufrieden - mit sich. Mehr als drei Viertel der Befragten finden, dass sich die Führungskultur grundlegend ändern müsse…“

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Selbstmanagement für Führungskräfte

Häufig wird als „Zeitmanagement“ bezeichnet, was wir lieber unter den Begriff „Selbstmanagement“ fassen wollen, denn „Zeit“ lässt sich nicht managen. Zeit ist 24 Stunden täglich für alle Menschen gleich vorhanden. Die interessante Frage lautet: Was macht jeder Einzelne mit der vorhandenen Zeit? 
Wer seine Zeit effizient nutzen will, kommt sehr schnell zum Punkt „Prioritäten setzen“. Dazu bietet das Konzept der „Vier-Felder-Matrix“ von Covey wertvolle Anhaltspunkte.

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Bei wichtigen Präsentationen glänzen

Besonders vor sehr wichtigen Präsentationen nehmen Manager häufiger ein Coaching in Anspruch, um sich optimal darauf vorzubereiten und eine erfolgreiche Performance abzuliefern.
Wie sollte ein optimales Coaching dazu aussehen?
Der übliche Ansatz ist Training. Das heißt, man lässt die Person die Präsentation vorstellen und gibt Feedback dazu. Daraufhin wird neu ausprobiert, was als veränderungswürdig erkannt wurde.

Wenn man sich allein darauf beschränkt, hat das jedoch einen entscheidenden Nachteil:

Selbst wenn jemand eine neue Art des Auftretens zwei, drei oder auch viermal im Coaching übt, reicht das noch lange nicht aus, um für denjenigen auch auf einer unbewussten Ebene bereits zur Verfügung zu stehen. Das hat zur Folge, dass die Person im Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit steht und sich leider gar nicht auf das Publikum konzentrieren kann, weil sie darauf achten muss, ja alles, im Sinne des Geübten, „richtig“ zu machen.

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Was nachhaltiges Coaching auszeichnet

(1. Artikel: Nachhaltiges Coaching)

Eine ehrgeizige junge Führungskraft war fest entschlossen, Karriere zu machen. Im Weg stand ihr dabei nur ihr Führungsverhalten. Bei ihren Vorgesetzten war bekannt, dass sie viel zu autoritär und selbstherrlich führte, dass sie ihren Mitarbeitern keine Entscheidungsfreiheiten ließ, wenig beliebt war und es in ihrem Team  deshalb ungewöhnlich hohe Fluktuation gab. Da sie trotz dieses dominanten Verhaltens als fachlich sehr gut anerkannt war, legte man ihr ein Coaching ans Herz, um ihr den Weg in die nächsthöhere Hierarchie-Ebene zu ermöglichen.

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