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Warum ist Persönlichkeitsentwicklung besonders wichtig für Führungskräfte?

 - Weil Führungskräfte meist einem ganz besonderen Druck ausgesetzt sind.

Persönlichkeitsentwicklung 3. Teil

Aus vielen Coachings weiß ich, welche Rolle innerer Stress dabei spielt, wenn Verhaltensweisen gezeigt werden, die der Betroffene selbst gern los wäre, er jedoch noch keinen Weg gefunden hat, sich nicht „triggern“ zu lassen. Diese Trigger gibt es gerade für Führungskräfte besonders häufig, denn sie stehen ganz besonders unter Druck.

Da ist zum Beispiel der Leistungsdruck, dass das für die Firma so wichtige Projekt, für das man verantwortlich zeichnet, nicht schiefgehen darf. Schon allein dieser Druck, kann alte, kindliche Anteile triggern, Anteile, die fürchten „Wenn ich in diesem Punkt versage, wenn ich dieses Projekt vermassle, dann bin ich unten durch, dann will keiner mehr etwas mit mir zu tun haben!“ Das ist natürlich kindliches Denken – aber selbst wenn man sich unter Aufbietung der eigenen Rationalität sagt, dass das doch Quatsch ist, kommt das nicht wirklich im Bauch an. Im Bauch spürt man nämlich schon die Auswirkungen des Alarms, der von der Furcht vor dem Scheitern getriggert wurde. Aber selbst wenn man weiß, dass man so reagiert, weil der Vater einem nie etwas zugetraut hat, oder weil man sich in der zweiten Klasse fürchterlich blamiert hat, hilft das nicht, wenn man keinen Weg kennt, den inneren Alarm abzustellen, der sich unweigerlich einstellt, wann immer man in eine Situation kommt, in der man scheitern könnte. Und welcher Manager wüsste nicht, dass ein Projekt immer scheitern kann, dass es nie eine hundertprozentige Garantie für das Gelingen gibt.

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„Steh dir nicht im Weg“ als erweiterte Neu-Auflage erschienen

„Steh dir nicht im Weg“ von Renate und Ulrich Dehner wurde vom Campus Verlag neu aufgelegt. Darin wird die von Ulrich Dehner entwickelte Check-your-Mind-Methode ausführlich dargestellt und da das ebenfalls von ihm entwickelte Introvision-Coaching inhaltlich hervorragend dazu passt, wurde das Buch um diesen Teil erweitert. Wie alle Bücher von Renate und Ulrich Dehner ist auch dieses stark praxisorientiert und mit vielen Beispielen und Übungen versehen. Da es, auch wenn es um die dazugehörige Hintergrund-Theorie geht, eicht verständlich und nachvollziehbar geschrieben ist,  kann es auch von „psychologischen Laien“ mit großem Gewinn gelesen werden.

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